Branchenlösungen

Achten Sie zuerst auf die Aufgabe Ihrer Nutzer, nicht auf die Branche

Nicht nur die Gestaltung unterscheidet die Website einer Branche von der einer anderen. Auch die Informationen für eine Entscheidung, die bei einer Anfrage benötigten Angaben und der anschließende Weg der Anfrage im Unternehmen unterscheiden sich. In diesem Bereich betrachten wir zehn Geschäftsfelder mit ihren jeweiligen Nutzungsbedingungen, statt sie in dieselbe Vorlage zu pressen. Nutzen Sie die Leitfäden, um Ihre eigenen Abläufe zu hinterfragen.

Webdesign für Immobilienmakler und Immobiliensoftware

Objektstatus, Kundenanfragen an Makler und autorisierte Übertragung von Inseraten.

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Webdesign für Autovermietungen: Anfrage, Verfügbarkeit und verbindliche Bestätigung klar trennen

Reservierungsablauf mit klar erläuterten Fahrzeugklassen, Übergabezeiträumen und Mietbedingungen.

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Webdesign für Hotels mit individuellem Buchungssystem

Eine auf Ihren Beherbergungsbetrieb abgestimmte Lösung für Zimmerpreise, Verfügbarkeitsregeln und Buchungsdaten.

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Webdesign für Restaurants: Menü und Tischanfragen passend zum Service

Filialbezogene QR-Menüs, Allergenfelder und Tischanfragen mit ausdrücklicher Bestätigung.

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Webdesign für Kanzleien und Rechtsanwälte

Anwaltsprofile, Freigabe juristischer Veröffentlichungen und zurückhaltend gestaltete Abläufe für Erstgespräche.

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Webdesign für Bauunternehmen und Architekten: Entwurfsentscheidungen und Ausführungsumfang verständlich darstellen

Projektsteckbriefe, kontrollierte Planfreigabe und Anfragen zur ersten Projektprüfung.

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Webdesign für Bildungseinrichtungen und individuelle Software

Bildungsangebote vorstellen, Vormerkungen dem jeweiligen Standort zuordnen und berechtigten Eltern Zugang gewähren.

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Software für den technischen Service: Aufträge, Geräte und Außendienst

Gerätehistorie, Technikerzuweisung und mit dem Arbeitsauftrag verknüpfte Teilebewegungen.

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Webdesign für Arztpraxen und Kliniken

Ärztlich geprüfte Informationen, Standortprofile und kontrollierte Terminanfragen.

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Webdesign für Industrieunternehmen: Produktdaten für den Einkauf

Technisches Produktdatenmodell, versionierte Dokumente und B2B-Anfragelisten.

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Unser Ansatz

Keine Standardvorlage, sondern eine Lösung für Ihr Unternehmen

Die Branchenzuordnung ist ein guter Ausgangspunkt, bestimmt aber allein noch nicht den Projektumfang. Zwei Hotels können unterschiedliche Buchungsverfahren nutzen; zwei Hersteller können unterschiedliche technische Unterlagen bereitstellen. Das Leistungsmodell des Unternehmens, die Entscheidungsfindung der Nutzer und das Team, das die Daten aktuell hält, müssen gemeinsam betrachtet werden. Die Empfehlungen auf diesen Seiten sind keine verbindliche Paketliste, sondern Leitfragen, mit denen Sie unterschiedliche Anforderungen herausarbeiten können.

Welche Informationen werden vor einer Anfrage benötigt?

Wer eine Immobilienwebsite besucht, vergleicht die Lage und die Eigenschaften einer Immobilie. Bei der Fahrzeugvermietung stehen der Zeitraum und der Abholort im Mittelpunkt der Entscheidung. Beim Hotel sind die Zimmerbedingungen wichtig, beim Restaurant die Produkt- und Speisekarteninformationen. Diese Unterschiede beeinflussen sowohl die Reihenfolge der Informationen auf der Seite als auch die Abläufe zur Aktualisierung. Statt fehlende Informationen mit großen Bildern zu überdecken, sollten Sie bestimmen, welche Inhalte die Unsicherheit der Nutzer ausräumen.

In Industrie und Fertigung sucht eine für den Einkauf verantwortliche Person möglicherweise nach technischen Eigenschaften. Im Bauwesen und in der Architektur zählen die Qualität abgeschlossener Arbeiten und der Projektumfang. Bei einer Anfrage an einen technischen Kundendienst ermöglichen dagegen der Gerätetyp und die Fehlerbeschreibung einen aussagekräftigen Erstkontakt. Zwar lässt sich überall dasselbe allgemeine Nachrichtenfeld verwenden, doch ein Ablauf, der die für die Aufgabe benötigten Informationen abfragt, schafft eine verlässlichere Grundlage für die Bewertung.

Verantwortlichkeiten für die Veröffentlichung festlegen

Wer ändert in einer Bildungseinrichtung die Programmtermine, wer gibt in einer Klinik die Angaben zu Ärzten und Leistungen frei, und wer prüft in einer Anwaltskanzlei die berufsrechtliche Angemessenheit der Texte? Das sind keine Details, die erst nach der Gestaltung bedacht werden sollten. Wenn die für Veröffentlichungen verantwortliche Person und das Prüfverfahren im Unternehmen feststehen, lassen sich die Verwaltungsoberflächen entsprechend planen. Die technische Entwicklung ersetzt nicht die fachliche oder rechtliche Freigabe der Inhalte durch das Unternehmen.

Die Abläufe nach Eingang einer Anfrage

Eine Terminanfrage ist nicht zwangsläufig ein bestätigter Termin. Auch eine Liste angefragter Angebotspositionen erzeugt nicht automatisch eine Bestellung. Die Formulierung, die Nutzer sehen, muss den Vorgang beschreiben, den das Unternehmen tatsächlich durchführen kann. Gemeinsam wird geklärt, wer die Anfrage prüft, bei welchen fehlenden Angaben nachgefragt wird und wie sich der Bearbeitungsstand verfolgen lässt. So bleiben die Aussagen auf der Website und die internen Abläufe aufeinander abgestimmt.

Vier Unterscheidungen, auf die Sie in den Branchenleitfäden achten sollten

  • Unterscheiden Sie Informationen, die unmittelbar zur Entscheidung der Nutzer beitragen, von rein dekorativen Inhalten.
  • Betrachten Sie den Bedarf an einer Präsentationsseite getrennt von der Verwaltung laufend aktualisierter Datensätze.
  • Verwechseln Sie ein Anfrageformular nicht mit einem Vorgang, der Bestände, Kalender oder Zahlungen verwaltet.
  • Klären Sie, welche Daten das bestehende System liefert und welche Angaben das Unternehmen manuell eingeben muss.

Mit diesen Unterscheidungen wird deutlicher, wo der Umfang von Webdesign endet und wo der Bedarf an individueller Softwareentwicklung beginnt. Aktuelle Leistungsinformationen zu veröffentlichen ist beispielsweise nicht dieselbe Aufgabe wie eine Auslastungsberechnung. Dass Funktionen in einer Branche verbreitet sind, bedeutet nicht, dass Ihr Unternehmen sie benötigt; auch ihre Nutzungshäufigkeit und ihr konkreter Nutzen im Betriebsablauf sollten bewertet werden.

Beispielprojekte und empfohlenen Umfang auseinanderhalten

Wenn wir für eine Branche ein tatsächlich umgesetztes Projekt vorweisen können, erläutern wir es anhand dieses Beispiels. In Bereichen ohne solche Beispiele zeigen wir weder erfundene Kunden noch erfundene Erfolge. Die auf der Referenzseite dokumentierten Funktionen dienen dem Vergleich; der gesamte Umfang eines anderen Unternehmens wird nicht auf Ihr Projekt übertragen. Eine Speisekartenanwendung oder ein Produktkatalog kann Ihnen lediglich helfen, einen Teil der Lösung zu durchdenken.

Wenn Ihre Branche nicht aufgeführt ist, müssen Sie sich nicht der nächstgelegenen Kategorie zuordnen. Über das Angebotsformular können Sie Ihre Nutzer und die häufigsten Anfragen beschreiben. Für ein Projektgespräch ist es oft hilfreicher als eine allgemeine Branchenbeschreibung, den heutigen Ablauf zu schildern: Wie beginnt ein Vorgang, wer bewertet ihn und wann ist er abgeschlossen? Schriftliche Anfragen sind auch auf Deutsch möglich; Besprechungen finden auf Englisch oder Türkisch statt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Branchenlösungen

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Müssen Sie alle Module aus dem Branchenleitfaden auswählen?

Nein. Die Optionen in den Leitfäden sind keine Liste verpflichtender Bestandteile. Zunächst bewerten wir die tatsächliche Nutzungshäufigkeit und Ihre bisherige Arbeitsweise. Wenn weder eine zuständige Person noch eine Datenquelle vorhanden ist, um ein Modul aktuell zu halten, reicht sein vermeintlicher Nutzen nicht aus. Der erste Projektumfang sollte Vorgänge abdecken, die Ihr Unternehmen dauerhaft betreiben kann.

Warum können sich die Websites zweier Unternehmen derselben Branche unterscheiden?

Kundengruppen, Leistungsmodell und Vertriebswege können unterschiedlich sein. Ein Unternehmen möchte nur Anfragen sammeln, während ein anderes einen Kalender oder Datensätze verwalten möchte. Entsprechend unterscheiden sich auch die Angaben, die von den Nutzern benötigt werden. Selbst bei gleicher Branchenzugehörigkeit müssen die Oberflächen und Verwaltungsfunktionen auf die tatsächlichen Abläufe des Unternehmens abgestimmt werden.

Prüft das Entwicklungsteam die Zulässigkeit branchenspezifischer Inhalte?

Das technische Team erstellt die Seiten- und Verwaltungsstruktur. Die fachliche Richtigkeit und die Eignung der Inhalte zur Veröffentlichung muss eine dazu befugte Person im Unternehmen beurteilen. Im Gesundheitswesen, im Rechtsbereich und in vergleichbaren Branchen sind die jeweiligen Vorschriften besonders wichtig. Bei der Vorbereitung der Inhalte wird festgelegt, welche Texte von wem freigegeben werden müssen. Die Einrichtung eines Formulars ist keine Garantie für rechtliche Zulässigkeit.

Kann zunächst ein Anfrageformular und später eine Vorgangsverwaltung eingerichtet werden?

Wenn sich die beiden Phasen technisch und organisatorisch voneinander trennen lassen, kann dies so geplant werden. Beim ersten Formular muss für die Nutzer deutlich sein, dass es lediglich eine Anfrage übermittelt. Werden später Kalender, Zahlungen oder Bearbeitungsstände von Datensätzen ergänzt, wird die Datenstruktur erneut bewertet. Es ist hilfreich, die künftig vorgesehenen Vorgänge zu kennen; wir entwickeln jedoch nicht vorsorglich sämtliche Möglichkeiten, die noch gar nicht definiert sind.

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